Vorort Bajuvaria
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Hochschule der Zukunft

 
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Hochschule als Thema

Warum hochschule der zukunft?

Die Universität ist Zentrum eines jeden aktiven Couleurstudenten. Hier eignen wir uns Fachwissen, Kompetenz und geistiges Rüstzeug für unsere Tätigkeiten in Wirtschaft und Gesellschaft an. Gerade deshalb müssen wir mit unseren Werten Stellung beziehen und als größter Akademikerverband in der Positionierung über die Hochschule der Zukunft Farbe bekennen.

Hochschule und der ÖCV

Treu unserem Prinzip Scientia ist es unser Anspruch, aktiv auf den Hochschulen und dessen Organen mitzuwirken. Wir müssen uns verstärkt für eine optimale universitäre und postsekundäre Ausbildung in Österreich einsetzen.

 
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Digitale Hochschule

Die Hochschule der Zukunft ist digital, aber nicht bedingungslos

Chancengerechtigkeit, Eigenverantwortung und der kontinuierliche Kontakt zur Universität als Treffpunkt müssen das Fundament einer „digitalisierten“ Hochschule darstellen. Die Digitalisierung darf für österreichische Hochschulen keine „schlafende Revolution“ werden. Gleichzeitig braucht es ein klares Bekenntnis zum physischen Ort Universität. Denn das Erlernen wichtiger akademischer Kompetenzen benötigt oft menschliches Zusammentreffen.

WIR sind der Meinung, dass ...

  • digitale Lehr- und Lernformate die Chance bieten, die Effizienz und Qualität der akademischen Lehre zu steigern;
  • Digitalisierungsaktivitäten einen fokussierten Mitteleinsatz ermöglichen und
  • die Universität als physischer Ort der Zusammenkunft zwischen Professoren und Studenten – ganz im Sinne ihrer ursprünglichen Bedeutung – erhalten bleiben muss.
 
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Aufstieg der FHs

Die Rolle der Universität wird durch den Aufstieg der Fachhochschulen verändert

Es besteht Bedarf nach klaren Definitionen und Abgrenzungen. Fachhochschulen sind keineswegs „Universitäten zweiter Klasse“, sondern haben ganz eigene Bildungszwecke und decken spezifische Berufsbilder ab. Das Verhältnis der Universität zur Fachhochschule soll deshalb erörtert werden.

Wir sind der Meinung, dass ...

  • wir klare Abgrenzungen der Aufgabengebiete von Universitäten und Fachhochschulen brauchen;
  • die zunehmende Verschulung der Bachelor- und Masterstudien thematisiert werden muss und
  • der Akademisierungswahn klassischer Nicht-akademischer Berufsbilder kritisch beleuchtet werden muss.
 
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Finanzielle Mittel

Ausreichend finanzielle Mittel im Verbund mit einer klaren Strategie

Nur ausreichend finanzielle Mittel im Verbund mit einer klaren Strategie für die Weiterentwicklung unseres Hochschulsektors können Qualität garantieren. Themen wie kapazitätsorientierte Studienplatzfinanzierung, Studiengebühren, verstärkte Kooperation mit der Privatwirtschaft unter Beibehaltung der Autonomie der Wissenschaft müssen daher diskutiert werden.

Wir sind der Meinung, dass ...

  • Aufnahmeprüfungen für überfüllte Studienrichtungen unabdingbar sind;
  • die Implementierung einer kapazitätsorientierten Studienplatzfinanzierung diskutiert werden muss und
  • Studiengebühren mit ausgebautem Stipendiensystem einen wichtigen Beitrag für einen ausfinanzierten Hochschulbereich ohne soziale Schranken sorgen.
 

Aktivitäten des Vorortes Bajuvaria

Im Laufe des Wintersemesters 2017/18 werden wir uns vermehrt zu hochschul- und wissenschaftspolitischen Themen zu Wort melden. Zwei Kernelemente der Aktivitäten sind:

  • ÖCV Talks Vienna
    Inspirierende Talks in der Wiener Kammeroper
    18. November 2017, 19:00 (s.t.) Beginn
  • Publikation "Hochschule der Zukunft"
    Erscheint mit Diskussionsbeiträgen rund um das Thema „Hochschule der Zukunft“ im Dezember 2017

Unsere Hochschulpolitik ist zu wichtig, um das Feld allein einer ideologisch festgefahrenen ÖH-Exekutive oder mutlosen Reformern zu überlassen. Es geht um unsere Bildung – es geht um unsere Zukunft – es geht ums Prinzip.

Rückfragen & Kontakt

Johannes Siter
2. Vizepräsident
j.siter@bajuvaria.at